EKD fördert Geschäftsmodell der Schlepper

Die Evangelische Kirche in Deutschland will ein eigenes Schiff an die nordafrikanische Küste zur Aufnahme von in Seenot geratene Migranten schicken, wie der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Heinrich Bedford-Strohm bekanntgab.

Der Göppinger AfD-Bundestagsabgeordnete Volker Münz, der auch Mitglied im Evangelischen Kirchengemeinderat in Uhingen und in der Bezirkssynode ist, erklärt dazu:

Die Rettung von Schiffbrüchigen ist humanitäre Pflicht.
Aber der EKD geht es in Wahrheit nicht um die Rettung von Schiffbrüchigen, sondern um den Transport von Einwanderern nach Europa.

Denn die Rettung von Schiffbrüchigen würde bedeuten, dass man die Menschen, die oft innerhalb von wenigen Seemeilen vor der afrikanischen Küste aufgegriffen werden, in den nächsten afrikanischen Hafen bringt. Statt dessen werden die Migranten Hunderte von Meilen weit nach Europa gebracht. Die EKD schließt als Zielländer ausdrücklich alle nordafrikanischen Häfen aus, auch Häfen im Urlaubsland Tunesien.

Die Kirche unterstützt hiermit das Geschäftsmodell der Schlepperbanden. Damit werden noch mehr Menschen aufs Meer gelockt und es werden noch mehr Menschen sterben. Damit wird die illegale Migration gefördert und die Migrationskrise verschärft. Das Vorhaben der EKD ist nur scheinbar christlich, es ist ethisch unverantwortlich. Dies ist ein weiteres Zeichen für die drastische Politisierung der EKD. Sie spaltet damit die Kirchengemeinden.