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Münz: Keine Werbung für Schwangerschaftsabbrüche zulassen

Die Parteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die LINKE wollen Werbung für Abtreibungen zulassen. Der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Volker Münz lehnt diesen Vorstoß vehement ab:

„Wenn etwas nicht der Rechtsordnung entspricht, kann es nicht als normale ärztliche Leistung beworben werden“, so Münz. Schwangerschaftsabbrüche seien aus gutem Grund rechtswidrig und nur unter engen Voraussetzungen straffrei. Die Beratungslösung sehe eine ergebnisoffene Schwangerschaftskonfliktberatung bei einer staatlich anerkannten Beratungsstelle vor, die ein ausführender Arzt auch nicht selbst anbieten dürfe.

„Es schockiert mich, die Tötung ungeborenen Lebens öffentlich bewerben zu wollen, noch vor einer Konfliktberatung und so als gehe es um die Behandlung einer Krankheit“, sagt Münz.

Die Zahl der jährlichen Abtreibungen sei mit rund 100.000 erschreckend hoch, dies entspreche mehr als zehn Prozent der Schwangerschaften. Anstatt Abtreibung zu befördern, müsse über gänzlich andere Werbung nachgedacht werden. „Wir brauchen eine Willkommenskultur für Kinder“, sagt Münz.